Butz Peters - Tödlicher Irrtum

RAF - Die Geschichte der Rote Armee Fraktion






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"Entstanden ist eine gut lesbare Chronik der Ereignisse", eine "spannende Dokumentation über drei Generationen RAF-Geschichte."
3sat, Kulturzeit, 19. November 2004 (Willi Setzer)



"Das Buch von Butz Peters lässt in puncto Ausführlichkeit nichts zu wünschen übrig, es reicht von den ersten Anfängen, noch vor der Gründung der RAF, bis zu den Raubüberfällen, die nach der Auflösung der Gruppe offenbar nur mehr zur privaten Finanzierung unternommen wurden. Auch ist es flott geschrieben".
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Januar 2005
(Lorenz Jäger)



"Zum ersten Mal hat jetzt ein Autor die gesamte jahrzehntelange RAF-Geschichte in einem Buch detailliert dokumentiert. Fast 900 Seiten umfasst die geschickt strukturierte und spannend geschriebene Chronik."
Kölnische Rundschau, 22. Dezember 2004
(Cordula von Wysocki)



"Der Anwalt und Journalist Butz Peters räumt jetzt mit der Legendenbildung rund um die RAF auf. Zwanzig Jahre lang hat er recherchiert - und Unbekanntes aus den Archiven ausgegraben. Sein Fazit: Mit Lügen täuschten die Linksextremisten nicht nur die Öffentlichkeit, sondern vor allem ihre Anhängerschaft. ... Butz Peters hat herausgefunden, dass schon der Gründungsmythos der RAF auf Lügen beruht ..."
ARD, Report (BR), 11. April 2005 (Markus Rosch)



"Mit seiner Monographie ‚Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF' legt Butz Peters die umfangreichste aller bisherigen Publikationen zum Thema vor. Der Jurist und Journalist holt weit aus, kompiliert geläufiges Material mit den Erträgen aus eigener Akteneinsicht, er setzt auf Faktenreichtum und szenisches Erzählen. Der durchgehende Gestus ist der einer großen Reportage. Als Leser ist man gleichsam auf dem Beifahrersitz dabei, wenn eine nervenschwache Ulrike Meinhof bei einer Verkehrskontrolle türmt und so die Fahndung überhaupt erst auf ihre gefälschten Papiere aufmerksam macht ...
Als Fleißarbeit ist Peters' Buch eindrucksvoll. Die Chronologie der terroristischen Eskalation wechselt mit eingeschobenen Kurzbiografien der Akteure, wobei besonders den Charismatikern der ersten Generation der RAF viel Platz eingeräumt wird. Die gut gegliederte Monographie hat das Zeug zum Handbuch und lässt sich über das Register selektiv konsultieren."
Neue Zürcher Zeitung, 21. April 2005 (Joachim Günter)



"Das Buch liest sich teilweise spannend wie ein Krimi."
Deutschlandradio, 12. Januar 2005 (Matthias Hanselmann)

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"Butz Peters dokumentiert die Geschichte der RAF, darunter die Taten der dritten Generation, in seinem Buch ‚Tödlicher Irrtum' umfassend. Aus der dritten Generation werden nur Birgit Hogefeld und Eva Haule verurteilt."
stern.de, 18. Dezember 2004 (Basil Wegener)



"Peters erzählt die Geschichte eines schnell eskalierenden Konflikts. Er beschreibt ein paar studentische Lebensgewohnheiten - und man meint, etwas von der Unschuld der Zeit und von der naiven Politlust der Studenten von damals zu spüren."
Der Tagesspiegel, 24. Januar 2005 (Werner van Bebber)



"In seinem neuen Buch ‚Tödlicher Irrtum' schildert der Jurist und Journalist Butz Peters umfassend und detailliert die Historie der RAF - mit zahlreichen bisher weitgehend unbekannten Einzelheiten. Dazu gehört auch die Geschichte der ‚Hamburger Tanten', dreier RAF-Frauen aus der Hansestadt."
Hamburger Abendblatt, 8. Februar 2005 (Kristina Jorde)



"Der Jurist und Autor Butz Peters hat die ganze Geschichte der Terrortruppe zu Papier gebracht: schnörkellos und faktenreich. ... Gerade diese Einblick sind es, die den Mythos ins Wanken bringen und die zeigen, wie das Leben hinter Gittern und im Untergrund wirklich war - und welch entsetzliche Lücke zwischen hehrem Anspruch und trauriger Realität der RAF klafft."
mdr-Fernsehen, artour, 16. Dezember 2004 (André Meier)



"Ein Buch ..., das den Mythos RAF endgültig entzaubert."
mdr-Fernsehen, artour, 16. Dezember 2004 (Evelyn Fischer)



"Butz Peters hat in seinem Buch ‚Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF' das Leben der Aussteiger in der DDR detailliert nachgezeichnet."
Die Welt, 14. März 2005 (Ulli Kulke)



"Das Ergebnis ist eine beeindruckende Zusammenschau von drei RAF-Generationen und 30 Jahren Zeitgeschichte: ... Dem Autor gelingt es recht deutlich herauszuarbeiten, dass der Anfang des Endes der RAF auf die Initiative des späteren Außenministers Klaus Kinkel zurückgeht ... Auch hinsichtlich der merkwürdigen Resozialisierung der ehemaligen RAF-Kader in der DDR weiß Butz Peters mit zahlreichen Details aufzuwarten. Insgesamt eine höchst Kenntnisreiche Rekonstruktion einer Geschichte, die die bundesdeutsche Politik mehrfach an den Rand des Ausnahmezustandes brachte."
Hessischer Rundfunk, hr 2, Mikado, 31. Januar 2005 (Conrad Ley)



"Butz Peters rekonstruiert minutiös die Geschichte der RAF: Von den Anfängen bis zur 'Selbstauflösungserklärung' im April 1998."
XXP, Punkt X, 28. Januar 2005



"Butz Peters legt eine umfassende Chronik vor. ... Peters macht seine penible Recherche und seine Detailversessenheit mit einem Schreibstil komplett um den ihn so mancher Historiker beneiden dürfte. Er füttert die Aktenkilometer mit Zeitungsmeldungen der betreffenden Tage an, schreibt dazu im Stil eines Reporters. So muss ein Geschichtsbuch sein."
Leipziger Volkszeitung und Dresdner Neueste Nachrichten,
21. Januar 2005 (Andreas Debski)



"Ich begann zu lesen und war gebannt. Butz Peters gelingt hier eine überaus souveräne Gesamtschau dieses Terrorkapitels in der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte. Dabei schreibt Peters so anschaulich, so detailliert, dass all die Fernsehbilder, die Argumente und die Gefühle wieder wach werden, mit denen wir in den drei Jahrzehnten über Andreas Baader, Ulrike Meinhof und die Nachfolger diskutiert haben. Kein Thema hat die Republik so lange in Atem gehalten wie die RAF. ... Sehr nachvollziehbar schildert Butz Peters in seinem Buch den Weg in den Terror und er beschreibt, was die RAF in Deutschland angerichtet hat, wozu unter anderem auch eine Verschärfung der Gesetze gehörte."
rbb, "Kulturadio am Nachmittag", 14. November 2004
(Andreas Knaesche)



"Der Rechtsanwalt und Journalist Butz Peters hat das gewalttätigste Kapitel der deutschen Nachkriegszeit exakt verfolgt. In seinem Buch ,Tödlicher Irrtum' rekonstruiert er detailgetreu die Geschichte der RAF über drei Jahrzehnte."
Deutsche Welle TV, Kultur.21, 29. Januar 2005
(R. Roland, U. Sommer, R. Traube)



"Historisierung statt Mythos ... Am faktenreichsten beschreibt Peters in seinem Buch ‚Tödlicher Irrtum - Die Geschichte der RAF" drei Jahrzehnte Kriminalität, Terror und staatliche Reaktion, manchmal auf Überreaktionen."
Deutsche Presse-Agentur, 24. Januar 2005 über
"mehrere neue Bücher beleuchten die RAF" (Basil Wegener)

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"Zeitreise durch ein Terrornetzwerk"
n-tv, 17. Dezember 2004 (Solveig Bach)



"Was Peters interessiert, sind ... die Akteure selbst. Warum zum Beispiel verfallen intelligente Frauen wie die Journalistin Ulrike Meinhof oder die Pfarrerstochter Gudrun Ensslin ausgerechnet Andreas Baader? Ein großmäuliger Schulabbrecher und Macho, der seine Genossinnen wahlweise als ‚Fotzen' oder ‚Tanten' titulierte...
Darüber hinaus aber liefert er einen verstörenden Blick hinter die Kulissen. Zeigt etwa, wie die RAF-Gründer mit Hilfe ihrer Verteidiger den Terror außerhalb der Gefängnismauern dirigieren. Wie sie den Hungerstreik als Propagandawaffe entdecken - und auch dabei über Leichen gehen. Das Opfer: Holger Meins."
Bayerisches Fernsehen, Lesezeichen, 7. Februar 2005
(André Meier)



"Gerade angesichts der heutigen Diskussion um den islamischen Terrorismus liest sich Peters' Geschichte der RAF hoch spannend. ... Über weite Strecken ... gelingt es ihm, die Ereignisse rund um die RAF packend wie ein Krimi darzustellen und dabei historisch präzise und im Urteil ausgewogen zu bleiben - eine große, zeitgeschichtliche Reportage, die fast schon den Charakter eines Nachschlagewerks hat."
Sächsische Zeitung, 25. Januar 2005
(Christoph Peerenboom)



"Butz Peters hat eine Fleißarbeit über die deutsche Terroristengruppe vorgelegt. ... Er vermittelt tiefe Einblicke in das Innenleben der einstigen Terrororganisation."
Kölner-Stadt-Anzeiger, 27. Januar 2005 (Günther Braun)



"Die Gesamtdarstellung der RAF ist Butz Peters gelungen: umfassend, spannend und im Urteil distanziert."
rbb, "Kulturradio am Morgen", "Lesestoff", 25. Januar 2005 (Eckhard Stuff)



"Butz Peters Verdienst ist es, wirklich ein Kapitel Zeitgeschichte geschrieben zu haben, das man genauer, detaillierter und objektiver gar nicht schreiben kann."
MDR 1-Radio Sachsen, Sächsisches Kulturmagazin,
28. Februar 2005
(Prof. Dr. Reiner Pommerin)



"Peters Dokumentation ist - soweit wir sehen - der erfolgreiche Versuch einer umfassenden Analyse der RAF. Er liefert umfangreiche Details zu den Hintergründen der einzelnen Mitglieder, beleuchtet deren Biografien und versucht zu klären, mit welcher Motivation die Täter agierten."
Südkurier, 27. April 2005 (Johannes Fröhlich)



"Peters hat mit ungewöhnlicher Akribie und unter umfassender Verwertung des reichlich vorhandenen Materials die Geschichte der RAF von ihrer Entstehung als Baader-Meinhof-Bande bis zu ihrem kläglichen Ende 1998 beschrieben. Ein wirkliches ‚Geschichtsbuch' und eine unerschöpfliche Fundgrube für alle, die sich mit dem deutschen Terrorismus und insbesondere mit der jahrzehntelangen Bedrohung durch die Rote Armee Fraktion befassen wollen."
Hans Neusel (als Staatssekretär im Bundesinnenministerium in den Jahren 1985 bis 1992 "zuständig" für die RAF und selbst Opfer eines RAF-Attentats)

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"Butz Peters legt mit Tödlicher Irrtum eine minutiöse, glänzend recherchierte Dokumentation der Geschichte der RAF vor, von ihren ersten Anfängen Ende der sechziger Jahre an bis zum Ende der neunziger Jahre."
Amazon.de-Redaktion (Andreas Vierecke)



"Journalistisch hält Peters die RAF-Historie für nahezu komplett aufgearbeitet. Vor Verklärung schützt das allerdings nicht. Viele, die in den achtziger Jahren aufgewachsen sind, erklären vor allem die erste Generation um Andreas Baader für Popstars."
ARD, Polylux, 27. Januar 2005 (Volker Heimann)



"Die umfassende Geschichte der Rote Armee Fraktion hat Butz Peters in seinem Buch Tödlicher Irrtum vorgelegt. Eine Verbrecher- und Verbrechensgeschichte über mehr als 800 Seiten."
rbb-Inforadio, WissensWerte: Gesellschaft, 30. Januar 2005 (Alfred Eichhorn)



"Faktenreich beschreibt Peters in seinem Buch "Tödlicher Irrtum - Die Geschichte der RAF" drei Jahrzehnte Kriminalität, Terror und staatliche Reaktion, manchmal auf die Überreaktion. ... Mit Akribie und analytischer Schärfe beschreibt Peters die Geschichte der RAF".
Thüringische Landeszeitung, 28. Januar 2005
(Bennedikt Vallendar und Basil Wegener)



"Rechtsanwalt Mahler, heute ein aktiver Neonazi, begleitete die Gruppe auf ihrer ersten Reise in den Libanon, wo die Sponti-Militanten von der palästinensischen al-Fatah eine erste Ausbildung an Waffen erhielten, mit der die RAF sozusagen in ihre militärische Phase eintrat. Eine Reise, die von Said Dudin organisiert wurde, der noch heute aktiver Antizionist ist. Die Geschichten, die Peters aus diesem Ausbildungscamp erzählt, zeigen, wie die RAF von Anfang an mit dem Antisemitismus verstrickt war. Aussagekräftig auch, dass es die Genossen offenbar nicht störte, dass Mahler noch 1966 vor Gericht einen KZ-Aufseher verteidigt hatte. ...

Er beschreibt, soweit das heute beurteilt werden kann, zutreffend die drei Generationen, und er schafft es auch, im Gegensatz zur Justiz und den ihr folgenden Medien, zwischen RAF, 2. Juni, RZ und dem der RAF nahe stehenden ‚antiimperialistischen Widerstand', also den seit etwa 1984 entstandenen ‚kämpfenden Einheiten', sauber zu unterscheiden. Und er erkennt auch, welche wichtige Rolle das Mai-Papier von 1982 und das daraus folgende Frontkonzept für die dritte Generation tatsächlich spielte. Anderen, die im Gegensatz zu Peters als Linke gelten, fehlt dieses Verständnis."
Jungle World, 26. Januar 2005 (Ivo Bozic)



"Butz Peters hat ein brisantes und gewalttätiges Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte recherchiert und hat eine umfassende Geschichte der Rote Armee Fraktion und ihrer drei Generationen vorgelegt".
Neues Deutschland (nd-online.de)



Man sollte "selbst nachvollziehen, wie Butz Peters die Vorstellungen eines Andreas Baader und einer Ulrike Meinhof ad absurdum führt, man könnte durch Bombenanschläge und gezielte Morde an Wirtschaftsgewaltigen und hohen Amtsträgern in der Bundesrepublik das Volk zu revolutionären Taten bewegen. Und wie er aus Gerichtsentscheidungen, Schilderungen ehemaliger RAF-Mitglieder und RAF-Fahnder, RAF-Papieren, Unterlagen der Ermittler von Bundeskriminalamt und Bundesanwaltschaft sowie des Ministeriums für Staatssicherheit die Geschichte der RAF veranschaulicht - was eine erregende wie auch aufschlussreiche Zeitreise durch drei Jahrzehnte deutscher Nachkriegsgeschichte ergibt."
Neues Deutschland, 31. März 2005 (Walter Kaufmann)

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RAF - Die Geschichte der Rote Armee Fraktion